Facebook, besser lernen anstatt verbieten.

Vor kurzem hatte ich euch versprochen, dass auch ich mal etwas für euch schreibe. Frau Wolf hat mir neulich von einem Facebookarbeitsblatt erzählt, so dass ich auf eine kleine aber wichtige Feinheit aufmerksam machen möchte. Fast alle von euch sind in irgendwelchen Netzwerken angemeldet…

Vor kurzem hatte ich euch versprochen, dass auch ich mal etwas für euch schreibe. Frau Wolf hat mir neulich von einem Facebookarbeitsblatt erzählt, so dass ich auf eine kleine aber wichtige Feinheit aufmerksam machen möchte. Fast alle von euch sind in irgendwelchen Netzwerken angemeldet. Facebook ist das bekannteste und berüchtigste davon. Manche Eltern gehen sogar soweit, ihren Kindern zu verbieten, Facebook zu nutzen.  DAs ist oft kaum wirksam. Erstens halten sich viele nicht an das Verbot und zweitens bekommen Schüler dann nicht mit, wenn beispielsweise ein Freund ein Foto herzeigt.

Dabei sein ist also nicht weiter schlimm. Viel wichtiger ist die Frage, wie man sich verhält. Da wir nicht wissen, wer im Internet alles unterwegs ist, reden viele von Datenschutz. Deswegen bietet euch Facebook die Möglichkeit eure Nachrichten – emailadressen oder Fotos zu schützen und nur ganz bestimmten Freunden zu zeigen.

Nachrichten: Bei Facebook lassen sich Gruppen einrichten. Nachrichten können z.B. nur an eure Mitschüler gelangen, wenn ihr das wollt. Dasgleiche gilt für Fotos und alle anderen Inhalte.

Die Privatsphäre-Einstellungen

Private Daten & Informationen: Die Grundeinstellungen sind die wichtigsten. Man erreicht sie über das Hauptprofilmenü. Konto -> Privatsphäre-Einstellungen Diese Einstellungen werden vorgefertigt angeboten, lassen sich jedoch deutlich weiter einschränken als Facebook es voreingestellt anbietet. Ich habe z.B. meine Handynummer vor jedem verborgen, und entschieden, dass nur ich und meine Cousine die Nummer sehen dürfen:

Dieses Prinzip kann auf alle Inhalte angewendet werden. Eure Handynr. z.B. kann ab sofort nur für die Gruppe: „Familie und beste Freunde“ sichtbar sein. In meinem Fall für meine Cousine. Es können auch ganze Gruppen angegeben werden.

Freunde die keine wirklichen Freunde sind

Auf Facebook hat man viele Freunde, die man gar nicht kennt, z.B. auf einem Geburtstag oder einem Fest mal kurz gesehen hat oder über zwei Ecken kennt. Deswegen ist es gut sich zu schützen. Man weiß ja nicht, wer oder was er mit eurer Handynummer mal anstellen würde. Ich kann dazu aber auch sagen, dass ich mein berufliches Telefon seit Jahren schon öffentlich angebe und es ist noch nie etwas passiert.

Weitere Informationen über ein sicheres Facebook-Konto gibt es bei klicksafe.de
Sowie auch weitere Leitfäden für „wer kennt wen“ und „StudiVZ“

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und viel Spaß mit dem Internet.

Lieben Gruß aus Berlin,
eure Marie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.